Ein Mensch gibt pro Nacht etwa einen halben Liter Feuchtigkeit ab, dazu Hautschuppen und Hautfett. Beides zieht in die Matratze und bleibt dort. Nach ein paar Jahren ist das keine Frage der Optik mehr, sondern der Luft, die man acht Stunden am Tag einatmet.
Einzelmatratze 25 €, beidseitig 50 €. Doppelmatratze 69 €, beidseitig 138 €. Festpreise, sichtbar vor der Buchung, ohne Abrechnung nach Stunden. Die vollständige Liste steht in der Preisübersicht.
Beidseitig lohnt sich, wenn die Matratze regelmäßig gewendet wird oder älter als fünf Jahre ist. Bei einer Matratze mit fester Ober- und Unterseite genügt die obere Seite.
Die Sprühextraktion bringt Reinigungslösung ein und saugt sie mitsamt dem gelösten Schmutz wieder ab. Damit gehen Schweißränder, Flecken und ein großer Teil der Allergenlast heraus – Milbenkot und Hautschuppen, die sich sonst über Jahre ansammeln.
Was sie nicht leistet: Sie macht keine durchgelegene Matratze wieder fest und entfernt keine Farbstoffe, die die Faser eingefärbt haben. Beides sagen wir vorher.
Hausstaubmilben leben von Hautschuppen und brauchen Feuchtigkeit. Sie verschwinden nicht durch ein Mittel, sondern durch Entzug ihrer Grundlage: absaugen, extrahieren, Bettwäsche bei 60 Grad waschen und die Raumluft unter 50 Prozent halten.
Wer allergisch reagiert, gewinnt mit dieser Kombination mehr als mit jedem Spray. Ein Encasing zusätzlich hält den Rest zurück.
Nach der Extraktion ist die Matratze nebelfeucht. Bei geöffnetem Fenster ist sie nach vier bis sechs Stunden trocken genug zum Beziehen und über Nacht vollständig. Buchen Sie den Termin deshalb vormittags, nicht abends.
Aufs Bett gelegt trocknet sie schlechter als hochkant an die Wand gelehnt – wir stellen sie entsprechend auf und Sie legen sie abends zurück.
Schweiß ergibt gelbliche Ränder, die sich gut lösen. Urin bei Kindern und Haustieren braucht ein enzymatisches Mittel, weil es nicht um Farbe geht, sondern um Geruchsträger. Blut wird ausschließlich kalt behandelt – warm gerinnt das Eiweiß und fixiert den Fleck in der Faser.
In Altbauten mit kalten Außenwänden schlägt sich die nächtliche Feuchtigkeit an der kältesten Stelle nieder, meist hinter dem Bett. Fünf Zentimeter Abstand zur Außenwand und kräftiges Querlüften am Morgen verhindern mehr Probleme als jedes Reinigungsmittel.
Der Lattenrost gehört dazu: Dort sammelt sich der meiste Staub im Raum, weil nie jemand hinsieht. Einmal im Quartal absaugen genügt.
Wer eine möblierte Wohnung übernimmt oder eine gebrauchte Matratze mitkauft, sollte sie vor der ersten Nacht reinigen lassen. Was der Vormieter hinterlassen hat, sieht man dem Bezug nicht an – Schweiß und Hautschuppen sitzen im Kern, nicht auf der Oberfläche.
Bei Kurzzeitvermietung ist das ohnehin Routine: Zwischen zwei Gästen genügt der Bezugwechsel, einmal im Quartal ist die Extraktion fällig. Näheres unter Ferienwohnungsreinigung München.
Reinigen alle ein bis zwei Jahre, absaugen alle zwei bis drei Monate, Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen bei 60 Grad. Eine Matratze hält je nach Qualität acht bis zehn Jahre – regelmäßige Pflege verlängert das spürbar.
Matratze, Sofa und Teppich laufen mit demselben Gerät. Wer sie in einem Termin zusammenlegt, spart die zweite Anfahrt – siehe Polsterreinigung München.
Auch die Matratzenreinigung im Haushalt fällt unter die haushaltsnahen Dienstleistungen: 20 Prozent der Arbeitskosten mindern die Steuerschuld, bis zu 4.000 Euro im Jahr. Nötig sind Rechnung und bargeldlose Zahlung.
Bettwäsche abziehen und den Raum kurz lüften, mehr ist nicht nötig – die Matratze bleibt im Zimmer und wird nicht abtransportiert. Wenn ein Fleck eine bekannte Ursache hat, sagen Sie sie dazu – bei Blut und Urin entscheidet das über Mittel und Temperatur, und ein falscher erster Versuch fixiert beides dauerhaft.